Philosophie

Drahtrahmenerziehung

Weinbau gibt es in unserer Familie seit vielen Generationen. Früher wurde der Wein im Faß an Händler verkauft. Seit 1948 wird der Wein im eigenen Betrieb in Flaschen abgefüllt und selbst vermarktet. Seinerzeit unter dem Namen „Geschwister Bartz“, da mein Großvater mit seinen drei Geschwistern den landwirtschaftlichen Betrieb mit Kühen, Schweinen, Ackerbau und Weinbau bewirtschaftete. 1974 übernahm mein Vater den Betrieb. Ackerflächen wurden bis 1978 mit Reben bepflanzt um mehr Menge zu ernten. Anfang der 90er wurden genau diese Flächen wieder gerodet, weil ein guter Moselriesling nicht auf einem Acker sondern nur in einer Schiefersteillage wächst. Weil ich mit dieser Tradition sehr verwachsen bin, habe ich 1993 zuerst mit meinem Bruder später mit meiner Frau den Betrieb übernommen. Seit meiner Approbation zum Apotheker führt das Weingut den Namen „Apotheker Bartz”.

Im Rahmen des Pharmaziestudiums kommt man sowohl der Natur als auch den Pflanzen näher.

Einzelpfahlerziehung

Wir leben mit und von der Natur, was uns dazu veranlasst, unsere Weinberge nach den Richtlinien des umweltschonenden Weinbaus zu bewirtschaften. Extensive Anbauweisen, starker Rebenrückschnitt, natürliche Begrünung mit großer Pflanzenvielfalt zur Erosionshemmung – alles Faktoren, die weg von der Masse hin zu kleinen aber feinen Erträgen führen.

Die Kellerwirtschaft passt sich dem heutigen Stand der Technik an: Pneumatische Pressung, Ausbau in modernsten Edelstahltanks – trotzdem lassen wir dem Wein wie früher auch die Zeit, die er zur Reife braucht . Die Kombination aus Tradition und Innovation stellt für uns den Weg in eine erfolgreiche Zukunft dar.

Schiefer geht nicht